Was ist Giethoorn?
Giethoorn ist ein Reihendorf, das sich über etwa 6 Kilometer durch die Landschaft erstreckt. Es geht auf das 13. Jahrhundert zurück, als Siedler Torf aus sumpfigem Land gruben und dabei versehentlich die Kanäle und Seen schufen, die das Dorf heute prägen. Häuser stehen auf kleinen Inseln, die durch hölzerne Fußgängerbrücken verbunden sind, und Boote sind seither das Haupttransportmittel. Das Dorf besteht aus drei Teilen: einem belebten zentralen Abschnitt mit den ikonischen Kanalblicken, einem ruhigeren Norden, der sich authentischer niederländisch anfühlt, und einem Süden, der dazwischen liegt.
Was man in Giethoorn unternehmen kann
Bootfahren ist die Hauptaktivität. Die meisten Besucher mieten ein leises Elektroboot und navigieren selbst durch die Kanäle, vorbei an Häusern, Gärten und Bogenbrücken. Möchten Sie sich lieber zurücklehnen? Eine geführte Kanalfahrt oder private Bootstour überlässt einem Skipper die Arbeit. An Land folgen Wanderwege den Kanälen und überqueren Dutzende von Brücken. Die umliegende Landschaft ist ideal zum Radfahren. Restaurants und Terrassen am Wasser runden den Besuch ab.
Wann Sie uns besuchen sollten
Frühling und Sommer sind die belebtesten Jahreszeiten: lange Tage, warmes Wetter, grüne Landschaft – und die größten Menschenmengen. Für einen ruhigeren Besuch versuchen Sie es im frühen Frühling oder Herbst. Der Winter bringt eine friedliche Stille. Egal zu welcher Jahreszeit, frühes Ankommen am Morgen oder später am Nachmittag hilft Ihnen, die Stoßzeiten zu vermeiden.
Wie lange bleiben
Die meisten Besucher verbringen einen halben bis ganzen Tag – genug für eine Bootsfahrt, einen Spaziergang und eine Mahlzeit am Wasser. Möchten Sie das Dorf zu verschiedenen Tageszeiten erleben? Eine Übernachtung lohnt sich auf jeden Fall.
